Deutsche Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten e.V.

 




 

 

Die Deutsche Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten e.V. (DVV) wurde am 31. August 1954 in Berlin als interdisziplinäres Instrument der Ärzte und Wissenschaftler in Praxis, Klinik, Forschungsinstituten und Gesundheitsbehörden gegründet. Sie wird vom Bundesministerium für Gesundheit, den Gesundheitsministerien der Bundesländer, wissenschaftlichen Fachgesellschaften sowie sozial engagierten Stiftungen und Organisationen getragen. Zusätzlich wird die DVV bei der Erfüllung ihrer satzungsgemäßen Aufgaben vom Fördererverein zur Bekämpfung der Viruskrankheiten e.V. gefördert und finanziell unterstützt.

 

Geschichte

Die DVV beschäftigte sich zunächst vor allem mit der Bekämpfung der Poliomyelitis in Deutschland. Nachdem deren Eliminierung nunmehr in greifbare Nähe gerückt ist und nachdem sich durch die Entwicklung und die konsequente Anwendung neuer Impfstoffe große Fortschritte in der Bekämpfung anderer Viruskrankheiten abzeichneten, wurde die Tätigkeit der Vereinigung entsprechend ausgedehnt. Im Jahr 1972 wurde das auch im Namen ausgedrückt, 1977 gab sich die Vereinigung ihren heutigen Namen.

Eine detaillierte Darstellung der Geschichte der DVV kann dem Festvortrag von Prof. Wutzler anlässlich der Feierlichkeit zum 50-jährigen Bestehen der DVV am 9. September 2004 entnommen werden.

 

Die Präsidenten der DVV waren bisher:

1954 - 1961    Prof. Dr. Hans Kleinschmidt

1961 - 1966    Prof. Dr. Gerhard Joppich

1966 - 1980    Prof. Dr. Richard Haas

1980 - 1990    Prof. Dr. Friedrich Deinhardt

1990 - 1996    Prof. Dr. Günther Maass

1996 - 2001    Prof. Dr. Hans-Wilhelm Doerr

2002 - 2013    Prof. Dr. Peter Wutzler

2014 - 2016     Prof. Dr. Barbara Gärtner

ab 2017         Prof. Dr. Helmut Fickenscher